Gesundheitszirkel

Nutzenaspekte eines Gesundheitszirkels

  • Die MitarbeiterInnen bringen ihre eigenen Ideen/Vorschläge ein
  • Reihung nach persönlicher Einschätzung der Wichtigkeit
  • Mitgestaltung bei substanziellen Verbesserungen
  • Feedback an die Führungskräfte
  • Stärkung der internen Kommunikation und Kooperation
  • Förderung von Zufriedenheit, Wohlbefinden und Gesundheit

1. Was ist ein Gesundheitszirkel?

Ein Gesundheitszirkel ist eine moderierte Arbeitsgruppe von MitarbeiterInnen ohne Führungskräfte, die Ursachen für gesundheitliche Belastungen am Arbeitsplatz identifiziert und Verbesserungsvorschläge erarbeitet.
Unnötige Belastungen am Arbeitsplatz reduzieren: Gesundheitszirkel planen und durchführen!

2. Prinzip und Methode eines Gesundheitszirkel

Prinzip eines Gesundheitszirkels

  • Betroffene zu Beteiligten machen

Methode eines Gesundheitszirkels

  • Aktive Einbeziehung der MitarbeiterInnen
  • MitarbeiterIn ist Experte/Expertin für seine/ihre Arbeit
  • Nutzen des Wissens um Verbesserungsmöglichkeiten

3. Ablauf eines Gesundheitszirkels

  • Arbeitsgruppe aus 8–12 MitarbeiterInnen (ohne Führungskräfte), bei kleineren Organisationseinheiten 4-6 MitarbeiterInnen
  • Externe/r ModeratorIn
  • Mehrmaliges Treffen, ca. 4 – 6 x je 2 – 3 Stunden
  • Sammlung von Faktoren, die das Wohlbefinden unterstützen bzw. belasten
  • Bewertung und Reihung der Belastungsfaktoren
  • Erarbeitung von realistischen, umsetzbaren Verbesserungsvorschlägen
  • Präsentation an die Steuerungsgruppe
  • Entscheidung, Rückmeldung an die Zirkelgruppe

4. Voraussetzungen für einen Gesundheitszirkel

Einrichtung einer Steuerungsgruppe
Vorgesetzte, Mitarbeiter/ Belegschaftsvertreter, ev. Gesundheitsbeauftragte/ Präventivfachkräfte, Moderator

Bereitschaft der Führungskräfte zum konstruktiven Umgang mit Verbesserungsvorschlägen:
Nicht alle Vorschläge können umgesetzt werden, aber die Ablehnung von Vorschlägen wird sorgfältig begründet!

Festlegung der Rahmenbedingungen durch die Steuerungsgruppe

  • Inhaltliche Ausrichtung/Schwerpunkte
  • Auswahl TeilnehmerInnen (Freiwilligkeit!)
  • Organisation (Ermöglichung der Teilnahme, Termine, Raum)

5. Mögliche inhaltliche Blickrichtungen für einen Gesundheitszirkel

  • Persönliche Fähigkeiten, Fertigkeiten, gesundheitliche Voraussetzungen, Alter
  • Arbeitsumgebung (Arbeitsplatz, Ergonomie, Arbeitsmittel ...)
  • Organisation (Abläufe, Schnittstellen, Planung, Kontrolle)
  • Arbeitsmenge (Über-/Unterforderung)
  • Zusammenarbeit (Team – Vorgesetzte – Patienten …)
  • Image der Abteilung, Zukunft des Einzelnen und der Abteilung

 

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